A Travellerspoint blog

Honduras

Der Grenzuebertritt nach Honduras verlief irgendwie schon anders als gewohnt. Die Batterien der Kamera waren leer und wir konnten kein Photo machen. Ansonsten lief alles ganz normal. Wir sind mit dem Fahrrad ueber einen der schoensten Grenzuebergaenge (Guasaule) unserer Reise gefahren. Danach ging alles wieder sehr schnell und hektisch zu. Wie ueberall stehen dort einige Busse, die einen ueberall hin fahren wollen. Irgendwie wunderten wir uns noch, wie leicht und schnell das wieder alles ging und das wir keinen Stempel in unseren Pass bekamen. Aber wir dachten das wird schon so stimmen und sind in einen Bus eingestiegen Richtung der Hauptstadt Tegucigalpa.
Da wir schon wieder recht spaet nachmittags dort ankamen, hatten wir uns ueberlegt da zu naechtigen. Nach einer Rundfahrt mit dem Taxi hatten wir feststellen muessen, das diese Stadt fuer eine ruhige Nacht zu hektisch war. Wir nahmen also den naechsten Bus nach Comayagua. Am naechsten Tag ging es weiter Richtung La Ceiba an die Karibikkueste. Unser Ziel war naemlich Roatan auf den Bay Islands.
Total fertig und hungrig kamen wir also dann um 19 Uhr in La Ceiba an. Diese Stadt war ein wenig komisch. Die hatten doch wirklich abends um 7 Uhr schon die Gehsteige hochgeklappt. Naja, egal hauptsache das Hotel hatte offen. An der Rezeption waren so ein paar junge Typen rumgesessen, die fern sahen. Wir wunderten uns schon, wie so jungeTypen ein Hotel unter sich hatten. Egal, sie waren sehr nett und hilfsbereit. Nachdem wir dann unsere Sachen auf das Hotelzimmer gebracht haben, sind wir nochmal runter um nach einer Moeglichkeit zum Essen zu fragen. Sie meinten, das alles zu haette in der Stadt und das man besser in den Einkaufscenter ausserhalb der Stadt fahren wuerde. Als wir in dem Mall waren, hatte ich irgendwie schon so ein komisches Gefuehl, was mich dazu bewegte nicht lange zu bleiben. Nach einer Stunde kamen wir zurueck und es schien eigentlich alles in Ordnung zu sein. Hat mich mein Gefuehl belogen?
Wir verbrachten den Rest des Abends im Zimmer und haben den Fernseher genossen, den wir schon so lange nicht mehr hatten.

Unsere Faehre nach Roatan (Bay Islands) legte um 9.30 Uhr ab. Wir mussten eine Stunde vor Abfahrt da sein, wegen den Karten.
Auf der Ueberfahrt wollten wir ein paar Fotos machen. Ich machte also meinen Rucksack auf und wollte die Kamera da raus nehmen, wo ich sie immer hatte aber Fehlanzeige!
Die Kamera war weg und auch meine Sonnenbrille!!! Haetten wir nochmal gekonnt, waeren wir vom Boot und direkt ins Hotel.
Es kam ja kein anderer in Frage und es muss in dieser Stunde passiert sein, als wir im Einkaufscenter waren. Nun gut, wir dachten uns also im Moment koennen wir sowieso nichts aendern und wir wuerden so bald wir auf dem Festland zurueck sind zur Polizei gehen.
Mit ziemlich miesser Laune und bedruecktem Gemuet verbrachten wir unsere Tage auf den Bay Islands. Hinzu kam noch, das der liebe Holger nachts Fieber und Schuettelfrost bekam. Malaria laesst gruessen, war der erste Gedanke. Am naechsten Morgen sind wir dann besser mal zum Arzt gefahren um einen Test machen zu lassen, bevor ich mir die Hammermedikamente einpfeiffe!
Der Malaria und Dengue-Test war Gott sei Dank negativ. Nichts desto trotz war ich ganz schoen niedergeschmettert und das nicht nur wegen der Krankheit.

So konnten wir die Schoenheit der Insel auch nicht wirklich geniessen. Die Sandfloehe haben es uns aber auch nicht leicht gemacht, es zu geniessen. Die sind echt eine Plage hier!!
Nach 3 Naechten auf der Insel kehrten wir aufs Festland zurueck.
Unser erster Gang war straight zur Polizei. Nach kurzem Warten, sind gleich mal zwei Touristencops erschienen und haben uns gleich mitgenommen zum Hotel.
Wir dachten uns, es ist bestimmt gut Polizisten dabei zuhaben um ein wenig Druck auszuueben. Derjenige, der an dem Abend Receptionist war, musste erstmal ausfindig gemacht werden. Als dieser dann merklich nervoes erschien, hat er natuerlich die ganzen Beschuldigungen abgewiesen. Die Polizei zeigte sich als sehr engagiert und sehr sehr nett (ein wirkliches Dankeschoen hiermit an die Touristenpolizei von La Ceiba, da konnen sich andere ein Beispiel nehmen). Unsere Sachen bekamen wir leider nicht mehr zureueck.
Dies bedeutet also das Ende unserer schoenen Bilder auf unserer Seite. Momentan koennen wir nur analog Fotos machen. Hatten uns auch schon ueberlegt eine neue Kamera zu kaufen aber das ware Bloedsinn! Wir werden uns ab jetzt nur mit Bildern aus dem Netz behelfen koennen! Ja, so schnell gehts also das die Kamera weg ist.
Alles in allem sind wir ja froh, das es nur diese Sachen waren. Im Zimmer waere noch viel mehr gewesen!

Nachtrag: Bilder von Roatan
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Copan

Nach Copan waren es mal wieder 7h Busfahrt von La Ceiba aus.

Copan gehoert neben Palenque und Tikal zu den groesten Attraktionen der Maya-Welt.
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Tour mit dem Pferd:
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Posted by Tikenjah 11:07 AM

Granada und Umgebung

Unser naechstes Ziel war Granada, eine alte Kolonialstadt.
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Allerdings waren die Preise nicht kolonial sondern prachial fuer nicaraguanische Verhaeltnisse.Deshalb verliessen wir die Stadt nach einer Nacht wieder.
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Wir fuhren weiter nach Masaya, um den gigantischen Vulkan zu besichtigen.
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Wirklich wahnsinnig, wenn man diese Schwefelwolken in dem Krater sieht, die empor steigen.
Ueberhaupt ist Nicaragua das Land schlechthin, um Vulkane zu besichtigen!

Posted by Tikenjah 6:18 PM

Isla Ometepe

Die Isla Ometepe ist ein "Muss" fuer alle Nicaragua-Reisenden.
Schon bei der Ueberfahrt, bekommt man die Faszination zu spueren, die diese Insel ausloest.
Die Isla selbst liegt in dem Lago Nicaragua, ein Suesswassersee der einige Fische beherbergt, die einzigartig nur dort vorkommen.
Zudem besitzt Ometepe zwei wunderschoene Vulkane, die Conception und Madera heissen. Den grossen (Conception) haben wir versucht zu besteigen. Nach einem sehr anstrengenden Aufstieg, haben wir uns zum Schluss umentschieden den Gipfel zu erklimmen. Der Gipfel war voller Nebelwolken und man konnte nichts mehr sehen. Nach 7h kehrten wir dann wieder in unser Hotel zurueck.
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Nachdem wir einen Riesen-Muskelkater hatten, erkundeten wir trotzdem die Insel mit einem Fahrrad. Die Menschen, denen man begegnet sind alle wahnsinnig freundlich und offen fuer Fremde. Dies ist auch deshalb so, weil der Krieg damals zwischen den Sandinisten und Contra-Sandinisten nicht bis dorthin gedrungen ist.
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Allerdings verschaetzten wir uns mit der Zeit ein bisschen, da die Strassen sehr schlecht sind und man fuer ein paar Kilometer Stunden braucht. Dafuer haben wir einen tollen Sonnenuntergang miterleben koennen.
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Die Heimfahrt traten wir dann im Dunkeln an. Es ist sehr aufregend, ohne Licht am Fahrrad durch Schlagloecher zu fahren und dabei einen einzigartigen Sternenhimmel zu sehen.

Nach 3 wunderbaren Tagen auf der Isla Ometepe verabschieden wir uns mit weiteren Impressionen der Insel.
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Posted by Tikenjah 3:56 PM

Nicaragua

sunny

Am 03.01.2007 betraten wir die Grenze zu Nicaragua.
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Schon an den ersten paar Metern, hatte man gemerkt, das wir uns nun wieder in einem aermeren Land befanden.
Die Grenzformalitaeten waren mal wieder schnell erledigt und wir schwangen uns in den Bus nach San Juan del Sur.
Dort verweilen wir inzwischen schon wieder 3Tage.
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Hier kann man sich die Zeit auch ganz gut vertreiben. Edith hat ein paar Spanischstunden genommen und der Holger hat sich einen Surfkurs gegoennt.

Heute haben wir das Gipfelkreuz bestiegen und konnten deshalb eine wunderbare Aussicht auf San Juan del Sur ergattern.
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Dieses Staedtchen ist wirklich noch gross im Kommen. Wissen nicht, wie sich der Ort in ein paar Jahren entwickelt. Die Menschen hier sind aber wiedermal anders als in allen anderen Laendern. Fotografieren ist fuer die Leute kein Problem. Deshalb haben wir gleich mal ein paar Eindruecke auf der Kamera festgehalten.
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Zum guten Schluss noch ein Foto von dem aktiven Strassenleben:
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Posted by Tikenjah 3:44 PM

Tortuguero, Monteverde und La Fortuna

Um nach Tortuguero zu kommen, muss man auf dem 4h mit dem Boot auf einem Kanal fahren. Dieser Kanal ist recht spektakulaer, weil man sehr viele Tiere auf der Fahrt beobachten kann.
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Wir sahen schon sehr bald einen schoenen Leguan in den Baeumen sitzen. Allerdings muss man sagen, das wir ja schon genug von denen gesehen haben aber der war anders.
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Fuer den naechsten Tag haben wir eine Kanutour gebucht, wo man noch mehr Tiere sehen kann.
Am Abend hatte es dann mal wieder angefangen zu regnen und das hielt an, bis zum Morgen. In Gummiregenmaentel gehuellt, verliessen wir mit dem Kanu den Dock. Schon die ersten 5 min. haetten wir wieder umdrehen koennen, weil es wie aus Eimern geschifft hat. Als sich uns aber die ersten Tiere zeigten, war die Euphorie wieder gross. Dieses Prachtexemplar ist ein maennlicher Jesus-Christ-Lizard.
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Man nennt ihn so, weil er wie Jesus uebers Wasser laufen kann!!!
Alles im allen war es eine superschoene Tour mit richtig viel Wildlife, wenn auch ein bisschen nass.
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Monteverde:
Wir lasen im Reisefuehrer von dem beruehmten Cloudforest von Monteverde. Dieses Gebiet mag schoen sein, fuer den der es mag.
Mit einer holprigen Busfahrt sind wir also zu diesem Gebiet gefahren, um den Sagenumworbenen Sky-Walk zu machen. Dies ist so ein Hangenbrueckensystem, welche ueber die Waelder von Monteverde fuehrt. Man haette diese Bruecken auch einfach ueber den Schwarzwald bauen koennen oder so. Waere auf das gleiche herausgekommen. Sie preisen diesen Wald an mit Wildlife usw. Das einzigste schoene, sind die alten Baeume
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und die schoenen Kolibris die sich in der Naehe einer Zuckertraenke aufhielten.
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Wenn wir die Wahl haetten,wuerden wir nicht noch einmal hierher kommen, zu mal es auch sehr touristisch ist.
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Unser naechstes Highlight in Costa Rica war der Vulkan Arenal. Dieser Vulkan ist der Aktivste in ganz Mittelamerika. Es gibt immer wieder Explosionen in dessen Folge Steine, Asche und Lava hinausgeschleudert werden.
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Die Gegend um Fortuna konnte man fast ausschliesslich nur mit organisierten Touren erkunden, ausser man macht sich selbst mobil.
Wir liehen uns einen Roller aus.
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Schliesslich erkundeten wir die Gegend um den Vulkan selber. Auf dem Weg dorthin liefen uns ein ganzes Rudel (wir glauben) Ameisenbaeren ueber den Weg.
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Am Eingang des Nationalparks mussten wir natuerlich erstmal wieder Dollars abdruecken um in die Naehe des Vulkanes zu kommen.
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Der Name Arenal beruht auf der Tatsache, das die Lava durch einen physikalischen-chemischen Prozess in Sandkristalle (Arena) zerfaellt, die sich anschliessend vom Fusse des Kegels am Flussufer absetzen. Durch pyroplastische Stroeme, entstehen am Vulkan staendig neue Ablagerungen. Im Jahre 1968 ist dieser Vulkan ausgebrochen und die Doerfer in der Naehe wurden zerstoert wobei 87 Menschen ums Leben kamen.

Haben versucht den Vulkan zu reizen und zu kitzeln, aber er wollte und wollte nicht spucken. Wahrscheinlich hat er schon gespuckt, nur wir haben es durch die Wolkendecke nicht gesehen. Schon aergerlich, wenn man ueberlegt so eine Chance schonmal zu haben. Stattdessen haben wir ihn brummen hoeren und seine schoene Ansicht geniessen koennen.

Posted by Tikenjah 5:40 PM

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