A Travellerspoint blog

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Tour de Machu Picchu/ Tag1

1 Tag Biken 3 Tage Wandern

rain

Am Morgen des 30.09.06 wurden wir um 7.30 Uhr von unserem Hotel abgeholt. Die Bikes im Gepaeck, sind wir 5 Stunden mit dem Bus auf einen 4000m hohen Pass gebracht worden.
Im Bus lernten wir den Guide und die anderen Teilnehmer kennen.
Auf 3500m und nach einem kleinen Mittagssnack, ging es dann endlich los.
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Der vorwiegend "Downhill" ausgerichtete Trail, ging ueber Stock und Stein. Nach einigen Minuten, wurden wir vom Regen ueberrascht. Dementsprechend, sahen wir aus:
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Vorbei an ueppiger Vegetation (Bananenpflanzen, Mangobaeumen, etc.) sind wir erschoepft nach 5 Stunden Fahrtzeit in unserem
ersten Quartier in St.Maria angekommen.
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Nach einem kraeftigem Abendessen, sind wir in unsere Betten gefallen. Der Guide erinnerte uns daran, das wir am naechsten morgen um 5 Uhr aufzustehen haben.

Posted by Tikenjah 13:48

Tour de Machu Picchu/ Tag2

sunny

Wie gesagt, um 5 Uhr Morgens, hat uns Eric aus unseren Federn gehauen. Nachdem wir sowieso nicht so gut geschlafen hatten, zwecks Ungeziefer, jaulenden Hunden und Katzen, sind wir muede in diesen Tag gestartet.
Eingestiegen in den Wanderstiefel, ging der 2. Tag los.
Die ersten 500 Hoehenmeter, haben uns sehr schnell vergessen lassen, das wir schlecht schliefen.
Das Wetter war genau das Gegenteil von gestern. Wir schwitzten sehr und liessen uns fleissig von den kleinen Blutsaugern verstechen (die uebrigens heute noch jucken).

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Vorbei an Cocafeldern, Haengebruecken und kleinen lustigen Aeffchen, erreichten wir nach 9 Stunden Wandern auch unser 2. Quartier.
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Posted by Tikenjah 14:02

Tour de Machu Picchu/ Tag3

sunny

Die Option an diesem Tag, war die ersten 2 Stunden mit dem Bus zu fahren und dann noch 3 Stunden zu wandern, oder 6 Stunden zu wandern.
Die Entscheidung, die wir getroffen haben, verfluchten wir schon, nach der ersten halben Stunde. Die Beine schmerzten und die Kondition machte auch schwer mit an diesem Tag.

Voellig fertig schleichten wir die letzten 2 Stunden an Bahnschienen entlang, bis wir endlich Aguas Calientes (der Ausgangsort Machu Picchus) erreichten.
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Wir wussten jetzt, warum wir besser mit dem Bus fahren sollten.
Dieser Tag, vor dem grossen Ereignis sollte man sich ausruhen und Kraefte sparen fuer den nachsten Tag.
Der Aufstieg zu Machu Picchu ist mit 2000 Steintreppen angesetzt.

Posted by Tikenjah 14:16

Tour de Machu Picchu/ Tag4

sunny

Unser Hostalbesitzer, war so nett, und hat uns nicht geweckt um 4 Uhr morgens, so wie besprochen.
Um 10 nach 4 Uhr aufgewacht, sind wir dann voellig ueberstuerzt,ohne Fruehstueck losgegangen, um puenktlich bei Sonnenaufgang oben zu sein.
Die 2000 Treppen schlauchten ganz schoen, in der Dunkelheit und mit leerem Magen. Doch wir sollten bald schon belohnt werden.

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Der Anblick, war ueberwaeltigend. Wir liessen uns erst einmal auf Pachamama (Mutter Erde) nieder, und haben die Aussicht genossen.

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Am Nachmittag bekamen wir noch eine Fuehrung, durch diese wundervollen Ruinen.

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Die auf 2400m liegende Inkastadt, wurde erst zu Beginn des vergangenen Jahrhunderts entdeckt.
Als die Spanier im 15. Jahrhundert in Cusco einfielen, uebersahen sie diese versteckte Stadt.
Man nimmt an, das sich hauptsaechlich Sonnenjungfrauen und Priester an diesem Ort aufhielten.
Machu Picchu war ein bedeutendes, heiliges Zentrum, das an einer strategisch wichtigen versteckten Stelle erbaut wurde.

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Am Nachmittag fuhren wir mit dem Zug zurueck nach Cusco.

Posted by Tikenjah 14:53

Puno und der Titicacasee

Von schwimmenden Inseln und strickenden Maennern auf Taquile

sunny

Puno, die Stadt ist nicht besonders reizvoll. Dagegen der zugehoerige, hoechst gelegene schiffbare See der Welt, mit 4100m und einer 15mal so grossen Oberflaeche wie der Bodensee, ist der oberhammer!
Da lohnt es sich doch, etwas mehr ueber diesen wunderschoenen See zu erfahren. Also erkunden wir ihn mal ein bisschen:
Als erstes machen wir einen Abstecher zu den schwimmenden Inseln der Uro-Nachfahren.
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Da es keine archaeologischen Ueberreste gibt, weiss man nicht, wann genau die Uro begannen auf Schilfinseln zu leben. Sie nutzten die Schilfinseln, um sich vor den Colla und Inkas zurueckzuziehen, von denen sie als minderwertige Wesen betrachtet wurden. Auf den Isla Flotantes (schwimmenden Inseln), fuehrten sie ein autarkes Leben, denn das ueppig im seichten Uferbereich des Sees wachsende Schilf versorgte sie mit allem Lebensnotwendigen. Die jungen Staengel des Schilfrohrs sind essbar; getrocknetes Schilf laesst sich als Brennstoff verwenden. Aus Schilf bauten sie ihre Haeuser und Boote, mit denen sie Fische und Voegel jagten.

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Der Legende nach, hatten die Uros schwarzes Blut, das sie vor der bitteren Kaelte beschuetzte.
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Nach einer weiteren Ueberfahrt von 3 Stunden, erreichten wir die Insel Taquile, auf der es keine Strassen, keine Autos und keine Fahrraeder gibt.
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Auf einem 6km langen und 1km breiten Felsen im Titicacasee, wohnen rund 1600 Aymara; Nachfahren der Pakara, Colla und Inkas, die vor ihnen hier lebten.
Auf dieser Insel werden exzellente Webarbeiten produziert.
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Nur auf dieser Insel bekommt man strickende Maenner zu sehen, die ihre langen Zipfelmuetzen (Chullos) selber herstellen.
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Posted by Tikenjah 13:23 Archived in Peru

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