A Travellerspoint blog

Peru

Puno und der Titicacasee

Von schwimmenden Inseln und strickenden Maennern auf Taquile

sunny

Puno, die Stadt ist nicht besonders reizvoll. Dagegen der zugehoerige, hoechst gelegene schiffbare See der Welt, mit 4100m und einer 15mal so grossen Oberflaeche wie der Bodensee, ist der oberhammer!
Da lohnt es sich doch, etwas mehr ueber diesen wunderschoenen See zu erfahren. Also erkunden wir ihn mal ein bisschen:
Als erstes machen wir einen Abstecher zu den schwimmenden Inseln der Uro-Nachfahren.
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Da es keine archaeologischen Ueberreste gibt, weiss man nicht, wann genau die Uro begannen auf Schilfinseln zu leben. Sie nutzten die Schilfinseln, um sich vor den Colla und Inkas zurueckzuziehen, von denen sie als minderwertige Wesen betrachtet wurden. Auf den Isla Flotantes (schwimmenden Inseln), fuehrten sie ein autarkes Leben, denn das ueppig im seichten Uferbereich des Sees wachsende Schilf versorgte sie mit allem Lebensnotwendigen. Die jungen Staengel des Schilfrohrs sind essbar; getrocknetes Schilf laesst sich als Brennstoff verwenden. Aus Schilf bauten sie ihre Haeuser und Boote, mit denen sie Fische und Voegel jagten.

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Der Legende nach, hatten die Uros schwarzes Blut, das sie vor der bitteren Kaelte beschuetzte.
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Nach einer weiteren Ueberfahrt von 3 Stunden, erreichten wir die Insel Taquile, auf der es keine Strassen, keine Autos und keine Fahrraeder gibt.
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Auf einem 6km langen und 1km breiten Felsen im Titicacasee, wohnen rund 1600 Aymara; Nachfahren der Pakara, Colla und Inkas, die vor ihnen hier lebten.
Auf dieser Insel werden exzellente Webarbeiten produziert.
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Nur auf dieser Insel bekommt man strickende Maenner zu sehen, die ihre langen Zipfelmuetzen (Chullos) selber herstellen.
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Posted by Tikenjah 1:23 PM Archived in Peru

Cusco

semi-overcast 15 °C

Wo wir in Cusco ankamen, hatten wir erst einen kleinen Schock.
Wir waren es auf die paar Tage nicht mehr gewohnt, so viele Touristen zu sehen. Aber Cusco ist, so wie es die Geschichte schreibt, der Nabel der Welt.

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Schon lange vor der Ankunft der Inkas im Tal von Cusco, lebten hier einfache Bauern, die sich von dem ernaehrten, was ihre Felder und Lamas hergaben. Zu Beginn des 15. Jahrhunderts liessen sich die Ayaren, die spaeteren Inkas, im gleichen Tal nieder.
Ihr genauer Ursprungsort ist unbekannt; jedoch der Mythologie zufolge, stammen sie von der Sonneninsel im Titicacasee.
Sie arrangierten sich zunaechst friedlich mit den angestammten Siedlern und konnten gemeinsam mit diesen eine Invasion der vom Norden einfallenden Chankas zurueckschlagen.

Verantwortlich fuer diesen Sieg und somit eigentlicher Gruender des inkaischen Grossreichs war der Inka Pachucutec, der bis 1471 herrschte. Er war auch der Gruender und Architekt der neuen Hauptstadt, welche in Form eines Pumas angelegt wurde.
Sie erstreckte sich vom Schwanz, dem Lauf des Rio Huatanay im Suedosten der Stadt, bis hin zum Pumakopf, der hoch oberhalb der Stadt gelegenen Tempelfestung Saqsaywaman im Nordwesten.
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Desweiteren sind Bilder aufgefuehrt von den Inkastaetten der Umgebung Cuscos.
Einige Festungen galten unter anderem als Schutz vor den einfallenden Feinden.

Pisac:
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Ollantaytambo:
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Abends besuchten wir den Ort Chinchero, welcher auf 3726m liegt. Dort haben wir einen Indigenamarkt besucht und einen grandiosen Blick auf die Anden gehabt.
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Posted by Tikenjah 8:04 AM Archived in Peru

Laguna Pacucha und Ruinas Sondor

sunny 28 °C

Nach einer wieder anstrengenden Autofahrt auf Schotterpisten sind wir mit einem wahnsinnigen Ausblick auf die Laguna Pacucha entschaedigt worden. Die Lagune liegt ungefaehr 20km von Andahuaylas entfernt versteckt mitten in den Anden.
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Nachdem wir uns in der Gegend ein wenig umgesehen haben, trafen wir einige nette Kinder die uns von den Ruinen Sondors erzaehlten. Da dieses Geheimnis unser Reisefuehrer uns verschwiegen hatte, sind wir also sofort aufgebrochen zu der alten Inkastaette.
Wenn man diese Kulisse von dort oben betrachtet, kann man kaum glauben, das wir dieses Ereignis fast verpasst haetten.
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Posted by Tikenjah 4:23 PM Archived in Peru

Ankunft in Lima

16 °C

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Nachdem wir nach 16 Stunden Flug endlich in Lima angekommen sind, waren wir erstmal froh, doch ein kleines Hotel im voraus gebucht zu haben. Der Flug macht einfach fix und fertig.
Am Flughafen angekommen erstmal ein Meer von Schildern, die alle nach ihren "Neuankoemmlingen" gesucht haben.
Nach ungefaehr 20 Minuten hatten wir dann auch unseren endlich gefunden. Santos hat uns dann zu unserem Hotel gebracht in der Altstadt von Lima. Dort ist es zwar ein bisschen heruntergekommener aber wesentlich guenstiger als in dem Stadtteil Miraflores. Fuer einen Preis von 18 Dollar die Nacht voellig ausreichend wenn doch etwas laut.

Nachdem wir dann endlich mal so richtig ausgeschlafen hatten, sind wir nun voller Tatendrang in unseren kurzen Klamotten an die Reception gestuermt um zu fragen, wie es denn in die Stadt geht. Hank (der Besitzer) hatte dann auf einmal den guten Einfall uns doch waermere Klamotten anzuziehen. Was fuer ein guter Tip, es war echt frisch draussen.

Nach ein paar Minuten hatten wir dann einen netten Peruaner aufgegabelt, der uns sogar ein bisschen die Stadt zeigte und zugleich den Weg zum Plaza Mayor.

Posted by Tikenjah 1:22 PM Archived in Peru

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