A Travellerspoint blog

Dec 2006

Costa Rica

sunny 34 °C

Nachdem wir uns von allen schweren Herzens verabschiedet haben, sind wir mit dem Boot wieder nach Almirante zurueckgefahren.
Von dort aus haben wir uns ein Taxi genommen an die Grenze. Vorbei an tausenden von Bananenplantagen erreichten wir den Grenzort Sixaola. Die beiden Laender trennt lediglich eine Bruecke, ueber die es nicht ganz einfach ist darueber zu laufen (Schlagloecher).
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Die Grenzformalitaeten waren schnell erledigt und wir betraten unser 5. Land- Costa Rica.
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Wir warteten auf den Bus und fuhren ins nahe gelegene Puerto Viejo. Viele Touristen, hohe Preise aber ein wunderschoener Ort.
Unser Hostal hatte uns Gott sei Dank Ina schon reserviert, sonst haetten wir wohl zur Weihnachtszeit keines mehr bekommen.

Heute 23.12.06 haben wir uns coole Bikes geliehen uns sind gleich mal 22km gefahren. Mit diesen Bikes kann man auch nur gerade Strecken fahren. Gangschaltung gibt es keine aber wer braucht das schon hier. Der Weg zu einem anderen Strand war wunderschoen. Wir sind eigentlich nur durch Dschungel gefahren auf einer Teerstrasse!! In den Waeldern konnte man Affen bruellen hoeren und die buntesten Schmetterlinge flogen uns entegegen.
Ach ja, das groesste Ungeheuer hatten wir vergessen. Aber seht selbst
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Sieht einfach wahnsinnig stylisch aus oder?
Wir haben uns natuerlich auch verewigt auf unseren Cruisern.
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Posted by Tikenjah 5:14 PM

Bocas del Toro

sunny 30 °C

im Nordwesten von Panama erstreckt sich entlang der Karibikküste die Provinz Bocas del Toro.
Das an Costa Rica grenzende Gebiet wurde vor allem durch die wunderschönen karibischen Inseln bekannt.
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Wir fanden gleich eine wunderschoene Unterkunft, direkt am Wasser und mit einer wunderbaren Aussicht. Onkel Toms Huette wird von zwei Deutschen gefuehrt. Die beiden kochen wunderbar, machen selber Schwarzbrot und es macht wirklich Spass hier abzuhaengen.
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Von Bastimentos aus, (so heisst die Insel) kann man super Ausfluege machen, z.B. mit dem Kanu zum Hospital Point zu fahren. Dort kann man schnorcheln und an Land schoene rote Froesche beobachten.
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Ausserdem machten wir Ausfluege zum Coral Cay:
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Delphine haben wir auch sehen koennen:
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Zapatilla liegt in einem Nationalpark und hat wunderschoene weisse Straende und klares gruenes Wasser.
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Hier noch eine Bewohnerin mit blauen Zaehnen, die unbedingt auf das Foto wollte.
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Das Leben auf den Inseln, geht sehr langsam und relaxt zu. Kein Wunder, die Bewohner sprechen Patwa, (eine Sprache aus Jamaica fuer alle Nichtwisser) hoeren Reggae und kommen halt einfach nicht aus den Startloechern. Wen wundert es?

Hier noch ein paar Bildern von den Kindern aus Bastimentos. Sie wollen immer alle auf die Kamera und schreien "Foto, Foto".
Sie sind auch zu suess, um nicht fotografiert zu werden.
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21.12.2006 - Holgers Geburtstag

Mein Geburtstag haette nicht schoener verlaufen koennen. Am Nachmittag haben wir uns an den Polos Beach mit dem Boot fahren lassen. Ein wunderschoener weisser Sandstrand und keine Menschenseele. Am Abend haben mir dann Tom und Ina ein supergutes Geburtstagsessen gekocht- Huehnchen in Kokosmilch. Zum guten Abschluss ist noch einer von den Bastimentos Beach Boys vorbeigekommen und hat mir Natural Mystic von Bob Marley gespielt + noch vieles mehr.
Mit diesen Bildern verabschieden wir uns von Panama und Bocas del Toro. Uns bleibt nichts anderes zu sagen wie Oh, wie schoen war Panama!!!
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und wie schoen war es bei Tio Tom. Danke fuer die schoene Zeit bei euch!

Posted by Tikenjah 3:02 PM

Boquete und die Chiriqui Highlands

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Ja, willkommen in Boquete. Dies sind also die Highlands von Panama. Man merkt es erstens gleich an der Temperatur und zweitens regnet es eigentlich staendig.
Boquete ist fuer seine schoenen Blumen, viele Voegelarten und natuerlich den Kaffee bekannt. Boquete belegt den Rang 2 in der Weltrangliste des besten Kaffees. Wir koennen das nur bestaetigen. Trinken fleissig den guten Kaffee, damit wir nachts so richtig gut schlafen koennen!
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Ansonsten waechst natuerlich auch alles, was man sich denken kann z.B. Orangen, Zitronen, Grapefruit, Naranjillas, Bananen und vieles mehr.
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Da wir uns auch mal wieder koerperlich ein bisschen betaetigen wollten, buchten wir eine Tour. Bei dieser Tour in den Regenwald, kann man auch Quetzale sehen. Leider haben wir keinen gesehen. Es soll anscheinend der beste Ort sein, um diese Voegel zu beobachten. Wie gesagt, hat er unsere Anwesenheit nicht als angenehm betrachtet.
Fuer alle die, die nicht wissen wie so ein Quetzal aussieht:
ecologia%2..tzal[1].jpg ja, schade.
Aber egal, die Tour an sich war auch sehr schoen.
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und zum Schluss haben wir sogar noch eine Indigena-Familie getroffen:
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Posted by Tikenjah 3:32 PM

San Blas

sunny 30 °C

Mann, war das ein Ritt. Soeben sind wir von den San Blas Inseln zurueckgekommen und uns tut immer noch der Hintern weh, vom langen Sitzen. Aber naeheres gleich...

Nachdem wir uns also Panama-City genauestens angeschaut haben, sind wir auf die Idee gekommen, uns ein wenig am Strand auszuruhen. Sind ja auch keine Entfernungen hier in Panama, verglichen mit den vorherigen Laendern. Ja, denkste. Die Strassen, kann man sagen sind so schlecht, das man fast genau so lange braucht wie in Suedamerika.
Also, wir machten uns auf den Weg zum Busbahnhof, um nach Portobelo zu fahren. Die Strecke fuehrt in Richtung Colon. Dann haben wir es verpennt, rechtzeitig auszusteigen und sind direkt nach Colon gefahren. Naja, macht doch nichts. Ist doch nur ein Umweg (mit Stau) von 1,5 Stunden. Selbst schuld, denkt ihr euch. Habt ja auch recht. Dann in Porvenir, mussten wir einen anderen Bus nehmen nach La Guaira. Wir wollten naemlich vor San Blas, noch auf die Isla Grande. Nach 5 Stunden, kamen wir endlich an. Genossen 2 Tage auf der Isla Grande und machten uns weiter auf den Weg nach San Blas.
Ein Stueckchen konnten wir mit dem Bus fahren. An der Abzweigung nach Miramar, hat er uns rausgeschmissen. Von dort ab, waren wir dem Schicksal ueberlassen. Wann der naechste Bus kam, wusste keine so genau. Also haben wir halt gestoppt. Was sich spaeter noch als sehr weise herausstellte. Erstens, weil wir den nettesten Fahrer bekamen, den man sich denken konnte und zweitens weil er uns umsonst mitgenommen hat.
War zwar nicht ganz angenehm hinten bei den Huehnern, aber es war genug.
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In Miramar angekommen, haben uns erstmal ein paar Kinder begruesst.
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Wir mussten naemlich von Miramar aus mit dem Boot auf San Blas fahren. Das lustige war, wir wussten nicht genau wie und wo. Nach einer Nacht und ein paar netten Unterhaltungen+ Informationen, wussten wir mehr.
Am naechsten Tag, sind wir schon bald aufgestanden, um das Boot zu erwischen. Wir dachten, die Fahrt dauert ja sowieso nicht mehr als eine Stunde oder so und koennten uns bald in die Sonne legen. Es kam aber anders. Erst ist das Boot mal so richtig beladen worden, weil die Kunas eine fette Party feierten.
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Irgendwie fanden wir es komisch, das die alle Regenjacken anhatten. Dachten uns aber nicht viel dabei. In den ersten 5 min. merkten wir also warum. Wir waren von oben bis unten klatschnass. Die Wellen waren auch ziemlich heftig. Ein Tag vorher waeren sie noch gar nicht gefahren, wegen des Seeganges.
Jetzt, die Rekordzeit: 4 Stunden durchschuetteln und danach klitschnass. Aber wir wurden bald belohnt fuer unser Seeabenteuer. Nach 4 Stunden erblickten wir die erste Insel der 365 kleinen San Blas Inseln.
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So, endlich wieder an Land.
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Der Anblick, hat uns glatt umgehauen. Sowas gab es doch wirklich nur im Film oder?
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Die Insel war so klein, das man sie in 10 min. umrundet hatte.
Die Ureinwohner die hier leben, nennen sich Kuna. Ein Museum gab es auch, komischerweise hatte es nur nie offen.
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Ein typisches Kunahaus
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Und jetzt fehlen natuerlich noch die Bewohner:
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Sie machten auch seltsame "Molas", das waren so eine Art Putzlumpen und Topflappen in unseren Augen. Sahen wirklich scheisse aus, haben allerdings eine besondere Bedeutung. Die Kunas an sich, fanden wir auch eher eine seltsame, eigensinnige Rasse. Wie wuerden wir sagen, no me gusta. Aber dafuer war ihr Reich um so schoener. Und so viel, hatten wir mit denen ja nicht zu tun.
Nachtrag:Die Kunas haben zumindest damals um ihr eigenes Recht und Land gekaempft und haben gewonnen. Sie geniessen seit damals Autonomie zu Panama. Das einzigste Indigena-Volk, das sich nicht unterkriegen liess und jetzt sein eigenes Reich, die San Blas Inseln besitzt.
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Posted by Tikenjah 4:41 PM

Panama

Oh, wie schoen ist Panama!

Mit dem Flugzeug sind wir von Cartagena nach Panama-City geflogen. Das Personal der Copa-Airline platzierte uns in die erste Klasse. Wir dachten, da koenne doch irgendetwas nicht stimmen. Sie hatten wohl einfach noch Plaetze frei. Uebrigens, das Essen schmeckt sehr lecker in der ersten Klasse und wird in Porzellan und auf einer Tischdecke serviert.
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Panama-Kanal

Der Panamakanal durchschneidet die Landenge von Panama und verbindet den Atlantik mit dem Pazifik. Der Kanal ist 81,6 km lang. Mit drei Schleusenanlagen wird der Höhenunterschied überwunden, welcher 26 m beträgt. Der Pazifik ist aber im Bereich des Kanals nur 24 cm höher als der Atlantik. Die 26 m entstehen, weil ein Hügel überwunden werden muss. Die Durchfahrtszeit beträgt rund 15 Stunden.

Vor dem Bau des Kanals war die schnellste Schiffsverbindung von der amerikanischen Ostküste zur Westküste der Weg um die Spitze Südamerikas, eine lange und gefährliche Route. Nach dem Erfolg des Suezkanals in Ägypten glaubte man in Frankreich, dass ein Kanal, der Atlantik und Pazifik miteinander verbindet, ebenso einfach zu bauen wäre. Am 1. Januar 1880 wurde mit dem Kanalbau begonnen. Dabei bedachte der für den Bau verantwortlich Ingenieur Ferdinand de Lesseps jedoch nicht, dass es etwas völlig anderes ist, einen Kanal durch eine trockene, flache Wüste zu bauen, als einen Kanal quer durch den Dschungel. Wegen technischer Schwierigkeiten und nach etwa 22.000 Todesfällen durch tropische Krankheiten gaben die Franzosen schließlich auf.

Der amerikanische Präsident Theodore Roosevelt war der Ansicht, dass die USA in der Lage wären, den Bau zu vollenden. Der erste Erfolg bestand darin, dass das Gelbfieber bekämpft wurde. Am 15. August 1914 wurde der Panamakanal eröffnet. Er war das bis dahin größte und teuerste Bauwerk überhaupt.

Eine zügige und sichere Durchfahrt durch die Schleusenanlagen wird durch beidseitig angebrachte Zahnradbahnen gewährleistet. Die Schiffe werden von jeweils zwei Zahnradlokomotiven ("Mulis" genannt), rechts und links des Kanals, durch die Schleusen geschleppt bzw. gegen die Strömungen in der Schleusenkammer beim Wasserein- und -auslaß stabilisiert. Die Konstruktion dieser Zahnradbahn erfolgte durch den Schweizer Ingenieur Nikolaus Riggenbach, der Zahnstangen im System Riggenbach verwendete.

Die Amerikaner behielten die Hoheit über den Kanal und einen Landstreifen entlang des Kanals. 1977 beschloss der amerikanische Präsident Jimmy Carter, den Kanal bis zum Jahr 2000 an Panama zurückzugeben, was auch geschah.

Der Kanal ist nur für Schiffe mit einem maximalen Tiefgang von 12 m passierbar. Für rund 60% aller Handelsschiffe ist er somit unpassierbar. Umgekehrt gibt es zahlreiche Containerschiffe, die extra so konstruiert wurden, dass sie hinsichtlich Länge, Breite und Tiefgang gerade noch durch den Kanal oder genauer seine Schleusen passen; diese Schiffsklasse wird Panamax genannt. Der Aus- oder Neubau der Schleusen wird seit einigen Jahren diskutiert.

Eine geographische Besonderheit des Panamakanals ist, dass die Einfahrt von Westen des amerikanischen Kontinents her, also vom Pazifik kommend, weiter im Osten liegt als die Einfahrt von der Ostseite Amerikas her.
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Panama Viejo

Nach mehreren erfolglosen Angriffen durch Piraten schaffte es der britische Pirat Henry Morgan schließlich 1671 bis vor die Stadttore zu gelangen. Nach einem kurzen Kampf musste die Stadt an Henry Morgan übergeben werden. Panama wurde komplett geplündert; inklusive der Schiffe, die aus Peru einliefen, nach drei Wochen verschwanden die Piraten und die Stadt blieb in Schutt und Asche zurück.
Die Ruinen der Stadt, die heute als Panamá Viejo (Alt - Panama) bekannt ist, gehören zu den wichtigsten historischen Monumenten des Landes.

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Altstadt- Casco Viejo
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Posted by Tikenjah 6:05 PM

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