A Travellerspoint blog

San Blas

sunny 30 °C

Mann, war das ein Ritt. Soeben sind wir von den San Blas Inseln zurueckgekommen und uns tut immer noch der Hintern weh, vom langen Sitzen. Aber naeheres gleich...

Nachdem wir uns also Panama-City genauestens angeschaut haben, sind wir auf die Idee gekommen, uns ein wenig am Strand auszuruhen. Sind ja auch keine Entfernungen hier in Panama, verglichen mit den vorherigen Laendern. Ja, denkste. Die Strassen, kann man sagen sind so schlecht, das man fast genau so lange braucht wie in Suedamerika.
Also, wir machten uns auf den Weg zum Busbahnhof, um nach Portobelo zu fahren. Die Strecke fuehrt in Richtung Colon. Dann haben wir es verpennt, rechtzeitig auszusteigen und sind direkt nach Colon gefahren. Naja, macht doch nichts. Ist doch nur ein Umweg (mit Stau) von 1,5 Stunden. Selbst schuld, denkt ihr euch. Habt ja auch recht. Dann in Porvenir, mussten wir einen anderen Bus nehmen nach La Guaira. Wir wollten naemlich vor San Blas, noch auf die Isla Grande. Nach 5 Stunden, kamen wir endlich an. Genossen 2 Tage auf der Isla Grande und machten uns weiter auf den Weg nach San Blas.
Ein Stueckchen konnten wir mit dem Bus fahren. An der Abzweigung nach Miramar, hat er uns rausgeschmissen. Von dort ab, waren wir dem Schicksal ueberlassen. Wann der naechste Bus kam, wusste keine so genau. Also haben wir halt gestoppt. Was sich spaeter noch als sehr weise herausstellte. Erstens, weil wir den nettesten Fahrer bekamen, den man sich denken konnte und zweitens weil er uns umsonst mitgenommen hat.
War zwar nicht ganz angenehm hinten bei den Huehnern, aber es war genug.
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In Miramar angekommen, haben uns erstmal ein paar Kinder begruesst.
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Wir mussten naemlich von Miramar aus mit dem Boot auf San Blas fahren. Das lustige war, wir wussten nicht genau wie und wo. Nach einer Nacht und ein paar netten Unterhaltungen+ Informationen, wussten wir mehr.
Am naechsten Tag, sind wir schon bald aufgestanden, um das Boot zu erwischen. Wir dachten, die Fahrt dauert ja sowieso nicht mehr als eine Stunde oder so und koennten uns bald in die Sonne legen. Es kam aber anders. Erst ist das Boot mal so richtig beladen worden, weil die Kunas eine fette Party feierten.
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Irgendwie fanden wir es komisch, das die alle Regenjacken anhatten. Dachten uns aber nicht viel dabei. In den ersten 5 min. merkten wir also warum. Wir waren von oben bis unten klatschnass. Die Wellen waren auch ziemlich heftig. Ein Tag vorher waeren sie noch gar nicht gefahren, wegen des Seeganges.
Jetzt, die Rekordzeit: 4 Stunden durchschuetteln und danach klitschnass. Aber wir wurden bald belohnt fuer unser Seeabenteuer. Nach 4 Stunden erblickten wir die erste Insel der 365 kleinen San Blas Inseln.
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So, endlich wieder an Land.
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Der Anblick, hat uns glatt umgehauen. Sowas gab es doch wirklich nur im Film oder?
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Die Insel war so klein, das man sie in 10 min. umrundet hatte.
Die Ureinwohner die hier leben, nennen sich Kuna. Ein Museum gab es auch, komischerweise hatte es nur nie offen.
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Ein typisches Kunahaus
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Und jetzt fehlen natuerlich noch die Bewohner:
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Sie machten auch seltsame "Molas", das waren so eine Art Putzlumpen und Topflappen in unseren Augen. Sahen wirklich scheisse aus, haben allerdings eine besondere Bedeutung. Die Kunas an sich, fanden wir auch eher eine seltsame, eigensinnige Rasse. Wie wuerden wir sagen, no me gusta. Aber dafuer war ihr Reich um so schoener. Und so viel, hatten wir mit denen ja nicht zu tun.
Nachtrag:Die Kunas haben zumindest damals um ihr eigenes Recht und Land gekaempft und haben gewonnen. Sie geniessen seit damals Autonomie zu Panama. Das einzigste Indigena-Volk, das sich nicht unterkriegen liess und jetzt sein eigenes Reich, die San Blas Inseln besitzt.
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Posted by Tikenjah 4:41 PM

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