Dschungel-Tour
19.11.2006
Nachdem wir unsere Digitalcamera nach Galapagos zur Reparatur bringen mussten, sind wir halt ohne Digicam in den Dschungel gefahren. Muessen uns hier mit ein paar Behelfsbildern aus dem Netz helfen.
Also, von Quito nach Tena waren es ungefaehr nur 5h. Dort angekommen, haben uns gleich die ersten Leute (wie immer) angesprochen wegen einer Tour in den Dschungel. Sind dann erstmal eine Nacht in Tena geblieben. Eine Tour haben wir am gleichen Abend noch gebucht. Es waren 4 Tage mit allem drum und dran, wie es hiess. Mit den Typen der Agentur, sind wir dann abends noch auf eine sogenannte Miss-Wahl gegangen. War sehr lustig, weil sich die Maedels auf Quechua und Spanisch vorstellen mussten, und dies auch bewertet wurde. Am naechsten Tag, fuhren wir erst nachts los. Die Fahrt ging 8h nach Coca. Von Coca war es dann nochmal so eine Stunde, wo wir frueh um 7 Uhr an der Lagune Limoncocha ankamen.
An der Lagune mussten wir dann auf Christian's (unser Guide) Tio warten. Jaja, der gute alte Onkel, musste erst noch ein paar Fische im Dorf verkaufen, bis er uns an unser Camp brachte.
Wir verbrachten also diese Zeit, bei einer Familie, mitten im Dschungel. Nach der Ueberfahrt von 20min. sind wir also angekommen. War genau,wie wir uns das vorstellten. Kannten das ja auch von Venezuela. Ein paar einfache Bambushaeuser, eine Naturaldusche und ein super-einfaches Klo.
Unsere Huette sah so aus:
Dann bekamen wir erstmal ein Fruehstueck gemacht und selbstgemachten Kaffee.
So gegen 12.00 Uhr sind wir dann mit dem Kanu rausgefahren, um uns unser Abendessen zu fischen. Leider hatten an diesem Tag keine Piranhas angebissen. Haben aber trotzdem ein gutes Essen, auf Quechua-Art bekommen.
Nachts, kann man dann die unterschiedlichsten Geraeusche wahrnehmen.
Auch sind wir nachts rausgefahren, um Kaimane zu beobachten. Ist wirklich faszinierend, die Augen mit der Taschenlampe anzuleuchten, und sie funkeln dann so rot-gelb zurueck.
Frueh morgens, konnte man gelegentlich Affen in den Baeumen herumtollen sehen, die es auf die Trauben abgesehen hatten.
Um 9 Uhr am naechsten Tag, haben wir dann eine ausgiebige Dschungel-Tour gemacht. Zum Glueck hatten sie uns Gummistiefel gestellt, sonst waeren wir versumpft.
Alles in allem, haben wir Kaimane, Affen, Tucane, Schlangen, Schildkroeten und viele andere Voegel mehr gesehen.
Aber mein persoenlicher Favorit, war das Piranha fischen. Nachdem ich dann auch mal 3 Stueck gefangen habe, war das der Hit fuer mich. Wollte am liebsten nur noch fischen gehen.

Ist ganz schoen komisch, den Haken aus dem Mund zu ziehen. Man hat immer Angst, das sie einem in den Finger beissen mit ihren scharfen Zaehnen.
Zureuck in Tena, sind wir dann nach einer naechsten Nacht nach Baños de Agua Santa weitergefahren.
Dieser Ort ist bekannt als Wallfahrtsort und Ort der Entspannung. Seine vielen Thermalquellen und die schoene Umgebung, tragen dazu bei. 
An diesem kleinen Wasserfall z.B. liegt direkt ein Thermalbad. Das Wasser ist wahnsinnig heiss. Man haelt es hoechstens nur 10 min. aus darin. In der Naehe davon war unser Hotel mit Blick auf diesen Wasserfall.
In Baños haben wir auch noch eine Biketour gemacht, welche an wunderschoenen Wasserfaellen vorbeifuehrt.
Ueber diese Schluchten, fuehrten dann auch immer sogenannte Cable-Cars. Das waren so Seilwinden, die einen ueber die Schlucht gebracht haben. Am 19.11. sind wir dann nach Quito zurueckgefahren, um unsere restlichen Sachen, von der Familie zu holen. Bevor es morgen Richtung Panama weitergeht, muessen wir erst noch unsere Digicam abholen. Um 12.30 Uhr geht dann der Bus morgen an die Grenze nach Tulcan.
Posted by Tikenjah 4:49 PM







